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WELTPREMIERE: KITKATCLUB – startet in Thessaloniki – Internationale Premiere bei CPH:DOX

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WELTPREMIERE: KITKATCLUB – startet in Thessaloniki – Internationale Premiere bei CPH:DOX


WELTPREMIERE: KITKATCLUB – KINKS OF BERLIN startet in Thessaloniki – Internationale Premiere bei CPH:DOX

Philipp Fusseneggers neuer Kinodokumentarfilm feiert Weltpremiere beim 28. Thessaloniki International Documentary Festival und läuft kurz darauf bei CPH:DOX in Kopenhagen.

Große Bühne für ein Berliner Nachtuniversum:
KITKATCLUB – KINKS OF BERLIN feiert seine Weltpremiere beim Thessaloniki International Documentary Festival(5.–15. März 2026).

Nur wenige Tage später folgt die internationale Premiere beim CPH:DOX (11.–22. März 2026) in Kopenhagen – einem der weltweit wichtigsten Festivals für künstlerischen Dokumentarfilm.


Ein Film über Freiheit, Scham und Verwandlung

Über vier Jahre hinweg entstand ein intimer Blick in eine Welt, die sich eigentlich der Kamera entzieht: den KitKatClubin Berlin.

Gedreht in Schwarzweiß und ohne erklärenden Off-Kommentar, nähert sich der Film seinen Protagonist:innen beobachtend und mit großer Nähe. Er zeigt Transformationen vor dem Spiegel, Gespräche über Identität, Aushandlungen von Konsens – und die fragile Balance zwischen Performance und Verletzlichkeit.

Was als Dokumentation über einen legendären Club beginnt, entfaltet sich als cineastische Erfahrung über Gemeinschaft, Scham und die Frage, wer wir sein dürfen.


Zwei internationale Plattformen für künstlerischen Dokumentarfilm

Das Thessaloniki Documentary Festival zählt zu den renommiertesten Plattformen für dokumentarisches Kino in Europa und bietet jedes Jahr eine Bühne für innovative Arbeiten zwischen politischem Essay und persönlicher Annäherung.

CPH:DOX in Kopenhagen gilt als eines der einflussreichsten Festivals für künstlerisch anspruchsvollen Dokumentarfilm weltweit. Die Auswahl unterstreicht die internationale Relevanz des Films und positioniert ihn im Kontext zeitgenössischer, formal reflektierter Dokumentararbeit.


„Eine Familie der Nacht“

Im Zentrum des Films stehen Menschen, die zwischen Alltag und Nachtpersona wechseln – Drag-Performer, BDSM-Paare, Gründerfiguren, Suchende.

KITKATCLUB – KINKS OF BERLIN ist keine Szene-Reportage, sondern eine Zeitkapsel. Eine Momentaufnahme eines Ortes, der für viele zur Projektionsfläche von Freiheit geworden ist.

„Es ist eine Familie“, sagt Regisseur Philipp Fussenegger. „Eine Familie der Nacht.“


Weitere Festivaltermine und internationale Screenings werden in Kürze bekanntgegeben.